INKOBA ProAktiv eröffnet neue Ära in der Betriebsansiedlung & Standortentwicklung |
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Lengau wird von gemeindeübergreifender Betriebsansiedlung profitieren
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„Arbeitsplätze erhalten und schaffen und diese zu den Menschen bringen – das steht im Zentrum der oberösterreichischen Wirtschaftspolitik. Ein ganz wesentliches Standbein ist die Interkommunale Betriebsansiedlung – kurz INKOBA – bei der man über die Grenzen von Gemeinden hinweg, hoch attraktive Standorte mit optimaler Infrastruktur für potenzielle Investoren/-innen zur Verfügung hält", sagt Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl.
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Mit dem neuen Projekt „INKOBA ProAktiv“ wird die INKOBA-Initiative von einem Kernteam bestehend aus der TMG, dem Regionalmanagement OÖ (RMOÖ) und dem externen Berater „Terra Cognita“ auf den nächsten, entscheidenden Qualitätslevel gebracht. Auch die Gemeinden, die Regionalvereine, die Abteilungen des Landes, die Interessensvertretungen und das AMS leisten hier einen wichtigen Beitrag. Projektleiterin Mag. Anke Merkl von der TMG: „Wir wollen die OÖ-Standorte professionell weiter entwickeln und mit INKOBA ProAktiv gemeinsam neue Wege bei Vermarktung und Kooperation gehen“.
Für Brigitte Dieplinger vom Regionalmanagement OÖ ist gerade die regionale Motorbildung von großer Bedeutung: „Wir greifen die Initiativen und Ideen aus den Regionen auf und leiten daraus den Handlungsbedarf mit zielgerichteten Maßnahmen ab.“ So werden für jeden INKOBA-Standort detaillierte Standortprofile erarbeitet und Maßnahmen zur strategischen Positionierung am Markt sowie eine Optimierung der Organisationsstrukturen entwickelt. Die Pilotphase mit den drei INKOBA „Lengau“, „Region Freistadt“ und „Pyhrn Priel“ wurde Anfang Februar abgeschlossen.
Bereits in der Pilotphase dabei war auch die INKOBA Lengau, seit ihrer Gründung im Jahr 2007 eine der jüngsten INKOBAs in OÖ. Sie besteht aus den Gemeinden Lochen und Lengau in Oberösterreich und Neumarkt am Wallersee und Straßwalchen in Salzburg. Sie ist die einzige bundesländerübergreifende INKOBA und daher auch als Verein konstituiert. Die Flächen im Ausmaß von 9,5 ha befinden sich im Anschluss an den Leitbetrieb Palfinger.
Bgm. Erich Rippl freut sich über die Detailergebnisse: „Unser Standort eignet sich für verschiedenste Branchen. Das Gesamtpotenzial am Standort umfasst circa 20 ha, von denen etwa 9,5 ha durch Optionsverträge gesichert sind. Durch INKOBA ProAktiv können wir hier in Lengau nur profitieren!“.
Folgende Maßnahmen sollen in Zukunft umgesetzt werden:
- Beratungsangebot zur Freiraumgestaltung für Betriebe
- Sicherung von 50 Prozent der Flächen für Betriebe mit Nachfrage nach Gleisanschluss
- Schaffung von Anreizen für Betriebe mit hohem Frauenbeschäftigungsanteil
- Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs sowohl für Mitarbeiter/-innen als auch für den Ab- und Antransport von Gütern.
- Verbesserung des Logistikangebotes für Betriebe am
- Konkretisierung von Baurechtsmodellen gemeinsam mit dem Grundbesitzer
- Einsatz von klassischen Instrumente zur Öffentlichkeitsarbeit und Standortbewerbung
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